= Studiengang Kunst =

 
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Hans Rudolf Reust * 1957,
Lic. phil. I, Kunstkritiker,
lebt in Bern.

Biografie

Seit 2005 Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission
Seit 1999: Leiter des Studiengangs Kunst an der Hochschule der Künste Bern
1999 – 2002: Geschäftsführer der Projektleitung
Kunstmuseum Bern / Gegenwart
1999 / 2002: Gastprofessuren bei De Ateliers, Amsterdam; HISK, Antwerpen and Staatliche Kunstakademie Karlsruhe
1999: Eidgenössisches Stipendium, Kunstvermittlung
Seit Juni 1996: Dozent, seit September Leiter des Studiengangs Kunst der Hochschule für Gestaltung, Kunst und Konservierung Bern
1989 - 1997: Assistent von Direktor Ulrich Loock und Museumspädagoge Kunsthalle Bern
1987 - 1999: Leiter der Museumspädagogik für Erwachsene am Kunstmuseum Bern
1981-1987: Dozent für Kunstgeschichte an der Schule für Gestaltung Biel / Bienne (Deutsch & Französisch.).
1957 geboren in Bern


Zahlreiche Veröffentlichungen in Tageszeitungen, Katalogen und internationalen Kunstzeitschriften (Auswahl):
Regelmässiger Korrespondent von Artforum (NY) seit 1993.
Seit 1987 Reviews für Artefactum (Antwerpen), Artscribe (London) und Noema (Salzburg); mehrere Beiträge für Parkett (Zürich / New York), Kunstforum international (Ruppichteroth bei Köln), Frieze (London), Kunst-Bulletin (Zürich), Flash Art (Milano).

Monografische Texte und Reviews pdf.

Die folgenden Texte bieten eine Auswahl meiner
neueren Publikationen in Büchern, Katalogen
und Fachzeitschriften.
Mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern
verbindet mich eine Zusammenarbeit über Jahre.


Thomas Schütte

Geistern
In ihren metallisch spiegelnden Raumanzügen stehen sie überragend im Saal, wie plötzliche Gäste aus dem All, soeben gelandet und doch in grosser Tanzpose schon ganz da: Ein Haufen Halbstarker mit einer Option auf Höheres, auf die Grosse Geste allemal. Mitten unter ihnen stehend, sehen wir ziemlich klein aus. Karikiert auch; denn in den spiegelnden Wülsten ihrer ansonsten schlanken Aluminiumgestalten windet sich unser Ebenbild zur zitternden Fratze. Wer sind hier die Geister? Sie oder wir? Letztlich entscheidet das ...
ganzer Text pdf.

Thomas Schütte <Grosse Geister> 2002


 

Thomas Struth

Das Paradies der Dschungel
I.
Durch Stämme, sich auffächernde Blätter, wuchernde Ranken und wirre Wurzeln hindurch, in unzähligen Lichtwechseln und Abschattungen zwischen Zweigen und bemoosten Steinen ver-schenkt sich der Blick an den Dschungel, ohne im Netz der Gewächse festgehalten zu werden. Wir stehen mitten im Urwald, aber eigentlich hautnah davor. Im foto-grafischen Bild bleibt die Natur üppig entrückt, unberührbar, und doch stellt sich zu den Waldpartien aus allen Kontinenten eine überraschende ... ganzer Text pdf.

Thomas Struth <Paradiese> 2002


Anselm Stalder

Flutlicht für Katastrophen
"Türe offen lassen" – nach "Die Verdoppelung der Möglichkeit" (1988) entwickelt Anselm Stalder sein Werk ein zweites Mal durch die Raumflucht der Kunsthalle Basel. Auch "Index 2" im ersten Saal ist nur eine Anspielung auf das Register einer möglichen Retrospektive, wie "Index 1", der gleichzeitig in der Galerie Friedrich mehrere Arbeiten aus verschiedenen Zeiten verbindet. Letztlich führen beide Ausstellungen zusammen wichtige Themen dieses breit angelegten, vielschichtigen Werkes weiter... ganzer Text pdf.

Anselm Stalder <Türe offen lassen> 2003