= Studiengang Kunst =

 
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Biografie

Studium der Kunsterziehung an der Kunstakademie Karlsruhe (Wilhelm Loth) und an der Kunstakademie Düsseldorf (Klaus Rinke, Werner Spies) von 1972 - 79. Erstes philologisches Staatsexamen (1979). 1979 - 83 Studium der Kunstgeschichte und Philosophie, Ruhr-Universität Bochum (Max Imdahl, Bernhard Kerber).
1983 - 84 Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien.
1984 Zweites philologisches Staatsexamen, Dissertation summa cum laude ("Dekonstruktionen des Kunstwerks", Michael Asher, Daniel Buren, Dan Graham).
Von 1985 - 97 Direktor der Kunsthalle Bern (Schweiz). Lehraufträge und Gastlehraufträge Kunstgeschichte an der Universität Zürich, Kunstakademie Karlsruhe, und an der Universität Bern. Seit 1996 Lehrauftrag Kunstgeschichte an der Schule für Gestaltung Bern und Biel.
Bis 2001 Direktor des Kunstmuseums Luzern.
Seit 1999 Dozent für Zeitgenössische Kunst an der HKB Bern.

Ulrich Loock, während einer Werkbesprechung an der HKB, Studiengang Kunst




Viele Artikel über internationale Gegenwartskunst in Kunstzeitschriften und Katalogen. Vorträge und Teilnahme an Symposien, in Europa, Nordamerika und Japan. Mitautor einer Monographie über Gerhard Richter (Verlag Silke Schreiber, München)
Die folgenden Texte bieten eine Auswahl meiner neueren Publikationen in Büchern, Katalogen und Fachzeitschriften.
 



Adrian Schiess


Eingeladen, eine Arbeit im Kunsthof in Zürich zu realisieren, einer Baulücke an einer verkehrsreichen Strasse, hat Adrian Schiess dort 1998 Wiesenblumen aus-gesät, Kornblumen und Mohnblumen. Im Laufe der Zeit, abhängig vom Wachstum der verschiedenen Pflanzen, ändert sich die Ansicht der Wiese. Diesem Werk hat er einen Titel gegeben, Malerei: eine Umkehrung der Verhältnisse vieler im kulturellen Gedächtnis bewahrter Gemälde... Claude Monet hat Mohnfelder gemalt, den Eindruck eines flüchtigen Momentes mit Farbe auf Leinwand konsolidiert. Die Wiese mitten in der Stadt – von der Strasse durch
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Max Neuhaus

Der Skandal, der schliesslich in der Entfernung des Tilted Arc von Richard Serra von der New Yorker Federal Plaza gipfelte, ragt aus zwei Gründen aus einer Reihe vergleichbarer Ereignisse heraus. Kaum sonst waren in solchem Ausmass scheinbar demokratische Mittel für einen Akt des "Vandalismus von oben", wie Benjamin Buchloh einen Artikel zum Thema überschrieben hat, eingesetzt worden, um schliesslich die Zerstörung eines Kunstwerks zu erreichen, das für die Aufstellung an einem urbanen Ort bestellt worden war. Dieser Vandalenakt betrifft eine Skulptur, die wie wenige andere den Widerspruch zwischen ... ganzer Text pdf.



  Markus Döbeli

Bilder von Markus Döbeli sind sehr gross, oft nicht viel breiter als hoch, doch gibt es auch eigentliche Panoramaformate, 1m50 hoch, 5m breit. Die Bilder sind wandgross, aber nicht überwältigend, so wenig, wie die Wand eines gewöhnlichen grossen Raumes, eines Ateliers oder eines Ausstellungssaals überwältigend ist. Sie nehmen einen bedeutenden Teil der Wand ein, heben sich von ihr ab, klar von ihr unterschieden, durch die Ränder des Gemäldes begrenzt, doch sie unter-brechen sie nicht. Mit der Wand teilen sie Ausdehnung und gleichmässigen Fluss der Oberfläche ebenso wie materielle Konkretheit: Immer ist auch das ...
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Avery Preesman

Avery Preesman hat geäussert, 1992 habe er begonnen, ernsthaft über Malerei nachzudenken, und er beginnt zu malen – von 1992 bis 1994 besucht er in Amsterdam De Ateliers, ein Postgra-duiertenprogramm: Darauf beschränkt sich seine künstlerische Ausbildung im Rahmen einer Institution. Doch male-rische Konzepte, die er in seinen ersten Bildern exponiert, wenn auch noch nicht mit aller Klarheit, sind bis heute für ihn tragfähig geblieben, d.h. auch bei der schnellen Ausweitung des Feldes seiner künstlerischen Praxis bereits kurz nachdem er anfängt zu malen. Rudi Fuchs bringt diese Beharrlichkeit mit einem ... ganzer Text als pdf.